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Grundsatzfragen
Bild: Mottobild Grundsatzfragen

Ohne Grundsätze lässt sich verantwortungsvolle Politik nicht gestalten. Sie läuft dann Gefahr, in bloßer Tagesaktualität zu verharren, sich in Widersprüche zu verstricken und ohne klaren Kurs zu sein, oder sogar den demokratischen Grundkonsens zu verlassen. Auch hier gilt der Grundsatz: „Wer kein festes Fundament hat, verliert den Boden unter den Füßen“. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag orientiert sich in ihrer politischen Arbeit an den Grundlinien und Wurzeln der Christlich-Sozialen Union, wie sie auch in dem 2007 vom Landesparteitag verabschiedeten neuen CSU-Grundsatzprogramm „Chancen für alle – in Freiheit und Verantwortung Zukunft gestalten“ dargestellt sind. Zu dessen zentralen Bausteinen gehört das ausdrückliche Bekenntnis zum christlichen Menschenbild und den sich daraus ableitenden Werten als Grundlage des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft. In ihrer Politik steht die CSU-Fraktion daher für Freiheit, Eigenverantwortung, Solidarität und Subsidiarität ebenso wie für Sicherheit, Toleranz und die Liebe zu unserer bayerischen Heimat. 

Wie keine andere Partei versteht sich die CSU als integrative Volkspartei. In ihren historischen Wurzeln wie auch in ihrer Programmatik bekennt sich die CSU zu christlichen Werten – allen voran der Würde des Menschen und des unbedingten Schutzes des Lebens – und sozialer Verantwortung. Die CSU steht als Partei der Freiheit für die soziale Marktwirtschaft wie für einen von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägten Liberalismus, der nichts gemein hat mit libertärem „Anything-goes“. Als konservative Kraft steht sie sowohl für die Bewahrung des Erhaltenswerten als auch für die Offenheit Neuem gegenüber. Diese Wurzeln und das Bekenntnis zu ihrer bayerischen Identität bestimmen das politische Handeln und die Entscheidungen der CSU-Landtagsfraktion. Unsere Politik ist prinzipienfest, ohne dogmatisch zu sein.

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