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Ländlicher Raum 2030
Mehr Eigenverantwortung durch Regionalbudgets im ländlichen Raum ermöglichen
Bild: Arbeitskreisvorsitzender Albert Füracker.
Arbeitskreisvorsitzender Albert Füracker.
„Wie entwickeln wir die Regionen in Bayern weiter?“ war eine der zentralen Fragen des Studientags „Ländlicher Raum 2030  – Wie wollen wir leben?“, den die CSU-Landtagsfraktion am Samstag in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg und der Region Hesselberg ausrichtete.
„Wir müssen uns künftig noch mehr bemühen, zu den Initiativen und Projekten der Regionen die passenden Förderinstrumente zu finden und nicht umgekehrt“, sagte Albert Füracker, Vorsitzender des Arbeitskreises für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Nach seiner Auffassung sollen künftig europäische Förderprogramme wie LEADER, EFRE oder ELER noch stärker an den einzelnen Regionen und den Menschen vor Ort orientiert werden.
Mit Blick auf die kommende europäische Förderperiode von 2014 bis 2020 soll auch auf die unternehmerische Eigeninitiative in den Regionen gesetzt werden. „Ziel ist es, Regionalbudgets zu schaffen, die in Eigenverantwortung einzelner Regionen verwaltet werden können“, erklärte Füracker. „Welche Ideen eine Region voranbringen und wie junge Leute dort eine Perspektive finden, wissen die Verantwortlichen vor Ort am besten“, so der CSU-Politiker. Er werde hierzu in den kommenden Wochen Gespräche führen, um dieses Vorhaben voranzubringen.
Die Regionen in Bayern, die sich durch ihre Vielfalt, Unverwechselbarkeit und Individualität auszeichnen, verfügen über die Ressourcen der Zukunft und sind gleichberechtige Partner der Städte, so Füracker. „Wir sind kein Anhängsel, sondern agieren auf Augenhöhe. Der ländliche Raum ist das Gegenstück zur Gleichmacherei in der Globalisierung“, betonte der CSU-Politiker.
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